Mittwoch, 27. August 2014

Berlin I: Aunt Benny

Heute gibt es den ersten Post zu meiner Berlin Reihe und natürlich dreht es sich gleich um Essen ;-). Am ersten Tag in Berlin waren wir nämlich im auntbenny frühstücken. Ein sehr hübsches Café in Berlin-Friedrichshain: Ein großer, rustikaler Holztisch läd zu einem Frühstück mit vielen Freunden ein und von dort aus kann man auch perfekt auf die riesige Tafel schauen, die von oben bis unten voll mit Speisen und Getränken beschrieben ist, da mag man sich gar nicht entscheiden, was man nun ist.
Letztendlich gab es für mich allerdings ein köstliches Bircher Müsli, von dem ich ungelogen noch Tage danach geschwärmt habe, weil es einfach so lecker war :-) Es war nämlich kein normaler 0815-Müsli, sondern mit geriebenem Apfel, viel Zitrone, Früchten, Haselnüssen,... und wenn ich gerade darüber schreibe, bekomme ich schon wieder Appetit ;-).






















Dazu gab es noch Apple Crisp, der auch lecker war, aber mein Müsli ist eben nicht zu schlagen :-). Die Preise waren auch völlig in Ordnung, mein Müsli hat beispielsweise 2,50 Euro gekostet.

























Aunt Benny kann ich also wirklich nur ans Herz legen und solltet ihr mal in Berlin sein oder sogar dort wohnen, geht unbedingt dort hin, denn nicht nur die Atmosphäre ist sehr schön, das Essen ist noch viel besser.























Ich habe den Post gerade nochmal gelesen, also wenn das keine wahre Euphorie ist, dann weiß ich auch nicht ;-)...

Liebe Grüße
Ronja

Montag, 25. August 2014

Flammkuchen mit Aprikosen und Pfifferlingen

Ich bin wieder da. Aber immer noch mit Pfifferlingen im Rezept, wie schon bei den mit Guacamole gefüllten Süßkartoffeln ;-). Meine Blogabstinenz habe ich übrigens zu einem Drittel in Berlin verbracht, weshalb ihr euch in nächster Zeit auf ganze viele Berlintipps freuen dürft!
Aber wieder zurück zum Gericht, Flammkuchen mochte ich schon immer gerne, mein Umfeld übrigens genauso, weshalb neun Flammkuchen (wohlgemerkt in diesem Falle in Größe eines ganzen Blechs) für zehn Personen an einem langen Abend gar kein Problem sind ;-)... Heute gibt es allerdings mal eine kleine Variation, was vor allem den Belag betrifft, den normalerweise findet man ja weder Aprikosen, noch Pfifferlinge auf einem Flammkuchen...
Für 4 Personen benötigt ihr: 
Teig: 400g Mehl, 20g Hefe, 2 El Öl, Salz, Thymian
Belag: 12 Aprikosen, 125g Sauerrahm, 125g Creme Fraiche, 200g Pfifferlinge, etwas Olivenöl, 40g Butter, 1/2 Schalotte, etwas Chili, 2 rote Zwiebeln, Cayenne, Salz
Zubereitung: Zuerst bereitet ihr den Teig zu hierfür mischt ihr einfach alle Zutaten und verknetet sie zu einem geschmeidigen Teig, welchen ihr für eine halbe Stunde ruhen lasst um ihn dann dünn auszurollen und auf ein gefettetes und bemehltes Blech zu geben.
Für den Belag schwitzt ihr die Pfifferlinge samt gewürfelter Schalotten kurz in einer heißen Pfanne mit der Butter an und schmeckt das Ganze mit Thymian, Rosmarin und Salz ab. Auch die halbierten und entsteinten Aprikosen kurz anschwitzen, allerdings diesmal in Olivenöl und abgeschmeckt wird sowohl mit etwas Chili, als auch mit Rosmarin. Als nächstes schneidet ihr die roten Zwiebeln in dünne Ringe. Danach vermischt ihr Sauerrahm und Creme Fraiche und schmeckt das Ganze mit Cayenne  und Rosmarin ab. Euren Flammkuchen belegt ihr nun mit den Aprikosen und den Pfifferlingen und träufelt zu guter Letzt die Sauerrahmsoße über alles. Noch ein paar Rosmarinzweige dazu (können nach dem Backen entnommen werden) und dann kommt der Flammkuchen für etwa 10 Minuten bei 200 Grad in den vorgewärmten Ofen.
Liebe Grüße
Ronja

Donnerstag, 31. Juli 2014

Mit Guacamole gefüllte Süßkartoffeln

Früher konnte ich es nicht glauben, wenn mir die Erwachsenen immer erzählten, dass die Geschmacksnerven sich mit der Zeit ändern würden. Pilze?- Nee! Die werde ich nie mögen! Avocados?- Bitte nicht! Erbsen?- Muss das sein?
Aber was soll ich sagen, Pilze und Avocados esse ich mittlerweile richtig gerne und die Erbsen, gut, die mag ich immer noch nicht... ;-).
Am liebsten esse ich Avocados in Form von Guacamole, die könnte ich so aus der Schale löffeln. Oder aus der Süßkartoffel. Was für eine galante Überleitung, denn die Süßkartoffel ist unübersehbar der zweite Komponent dieses leckeren Rezepts.























Und nun kommen sogar Pilze ins Spiel, Pfifferlinge, mein fünfjähriges Ich würde es kaum glauben, aber ich kann euch versprechen an einem gemütlichen Grillabend mit Freunden oder der Familie möchtet ihr nach einer gegrillten Süßkartoffel gefüllt mit der leckersten Guacamole auf der ganzen Welt und dekoriert mit frischen Pfifferlingen und Kresse nichts mehr anderes essen. Nicht nur, weil das ganze schön satt macht, sondern weil es einfach unglaublich gut schmeckt.























Zutaten für 2 Personen: 2 Süßkartoffeln, 4 frische Lorbeerblätter, zwei kleine Chilischoten, 1 Tl Kümmel, 4 Knoblauchzehen, 2 Avocados, 2 Schalotten, 100g Pfifferlinge, 120g Sauerrahm, 40g Butter, etwas Gartenkresse und natürlich Salz
Zubereitung: Zuerst kocht ihr die Süßkartoffeln wie Pellkartoffeln, allerdings nicht ganz gar, je nach Größe dauert das etwa eine halbe Stunde. In das Wasser, welches ihr hierfür verwendet, kommen sowohl die Chilischoten, als auch der Kümmel, die Lorbeerblätter und zwei Knoblauchzehen. Als nächstes halbiert ihr die ausgekühlten Süßkartoffeln und lasst hierbei etwa einen halben Zentimeter Rand. Das Ausgehöhlte schneidet ihr nun in kleine Würfel. Außerdem schält, entkernt und halbiert ihr die Avocados. Eine Avocado schneidet ihr ebenfalls in kleine Würfel, die andere mixt ihr zusammen mit dem Sauerrahm, den zwei restlichen Knoblauchenzehen und schmeckt das Ganze mit Salz ab. Nun vermengt ihr vorsichtig die Würfel von Avocado und Süßkartoffel mit der Guacamole. Die ausgehöhlten Süßkartoffeln kommen nun für etwa zwei Minuten auf den Grill und danach für etwa fünf Minuten in den auf 175 Grad vorgewärmten Ofen. In der Zwischenzeit erhitzt ihr die Butter in einer Pfanne und bratet die Pfifferlinge (geputzt und gewaschen) und die gewürfelten Schalotten (geschält) an. Bevor alles serviert wird, muss natürlich noch angerichtet werden, ihr füllt also die Süßkartoffelhälften mit der fertigen Guacamole und gebt die Pfifferlinge, sowie die Kresse obendrauf.
So nun aber genug geschwärmt, gibt es eine Zutat, die ihr früher gar nicht mochtet und welche ihr mittlerweile sehr gerne esst?
















Liebe Grüße
Ronja

Sonntag, 27. Juli 2014

Ben and Jerry's Taste and Tunes Tour Stuttgart

Wenn um dich herum zahlreiche Menschen selig ihr Eis löffeln und wenn du im Hintergrund The Barr Brothers singen  hörst, dann bist du wahrscheinlich mitten in der Ben & Jerry's Taste and Tunes Tour* gelandet. So wie ich diese Woche in Stuttgart.























Noch bis zum 12. August tourt der Bus von Ben & Jerry's* nämlich durch Deutschland und verteilt an alle Eisliebhaber kostenlos leckere Sorten wie Peanut Butter Cup oder Chocolate Fudge Brownie, wie ich sie gegessen habe.
Letzteres habe ich mir übrigens für die Heimfahrt geschnappt und ihr könnt euch nicht vorstellen, welche neidischen Blicke ich bei dem warmen Wetter für dieses Eis in der S-Bahn erntete ;-)...
Wenn ihr wissen möchtet, ob der Bus auch in eurer Stadt hält, dann schaut am besten mal hier, denn dort sind alle Orte samt Termine aufgelistet.











































































































































Liebe Grüße
Ronja

Der Post entstand in Zusammenarbeit mit Ben and Jerry's.

Dienstag, 22. Juli 2014

Kirsch Crumble

Im Zuge unserer Kirschewoche bin ich heute mit einem leckeren Kirschcrumble an der Reihe, den Crumble geht vor allem im Sommer einfach immer, egal ob mit Kirschen oder anderen Früchten.





















Bei dem Rezept habe ich mich an diesem hier orientiert, allerdings fand ich irgendwie, dass die Streusel auf dem Bild ziemlich spärlich aussahen und habe die Menge einfach mal verdoppelt, raus kamen dann seeehr viele Streusel, also bleibt lieber beim Rezept ;-)

Ihr braucht für ca 12 Gläser:  100 g Butter, 100 g Zucker, Vanillezucker,1 Ei, Abrieb einer unbehandelten Zitrone, 200 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 500 g Sauerkirschen und 200 g Kirschmarmelade
Und so geht's: Zuerst schlagt ihr die Butter, den Zucker und den Vanillezucker schaumig. Danach kommen Ei und Zitronenschale hinzu. Als nächstes arbeitet ihr die trockenen Zutaten ein, so dass Streusel entstehen. Nun die Kirschen waschen und einsteinen und anschließend mit der Konfitüre vermischen. Die Fruchtmaße dann auf die Gläser verteilen und die Streusel oben darauf geben und im vorgewärmten Backofen bei  175 Grad etwa 20 Minuten backen.























Rechts könnt ihr noch ein kleines Behind-the-scenes-Bild sehen und erfahrt, wie ich meinen Löffel zum Schweben gebracht habe ;-)...


















Nun aber noch ein paar Infos zur Kirschwoche, wie letztes Jahr bei der Erdbeerwoche habe wir wieder täglich ein fruchtiges Rezept für euch, gestern war bereits Vivienne an der Reihe und morgen dürft ihr dann gerne bei Silke vorbeischauen :-).


Liebe Grüße
Ronja