8 Tipps für deine nächste Mallorcareise

28. Juli 2015

Die Partyhochburg Mallorca mal anders- heute gibt von mir acht Tipps, wie und wo ihr die Insel der Balearen und übrigens auch ganz Spaniens am besten kennenlernen könnt.

Tipp 1:Ein Mietauto nehmen

Da die Busverbindungen auf Mallorca nicht unbedingt die besten sind, hat man kaum eine andere Wahl, als sich ein Mietauto zu nehmen um einmal andere Facetten der Insel zu Gesicht zu bekommen. Natürlich könnte man auch an einer vom Hotel angebotenen Touren teilnehmen (ist jeden selbst überlassen), aber wenn man sich für das Mietauto entscheidet besteht noch eine Chance, dass man vielleicht mal ein ungestörtes Fleckchen findet ohne, dass noch zwanzig Mitreisende dabei sind. Dazu ist man natürlich auch deutlich flexibler und kann beinah unternehmen, was man möchte (nur, dass ihr höchstwahrscheinlich nicht die einzigen in dem Mietauto seid ;-)).


Tipp 2: Golden Hour

Dieser Tipp lässt sich wunderbar mit ersterem verbinden: Falls ihr nämlich ein Mietauto habt, könnt ihr es kurz vor der Golden Hour schnappen und ein bisschen die Gegend erkunden, denn bei dem Licht der untergehenden Sonne (oder für die ganz motivierten auch aufgehende Sonne) sieht alles gleich noch schöner aus. Vor allem für diejenigen unter euch, die gerne fotografieren, ist es ganz sicherlich genau das richtige.























Tipp 3: Es Trenc

Also als Geheimtipp geht der Strand Es Trenc leider definitiv nicht durch. Dafür befinden sich deutlich zu viele Touristen an dem wunderschön weißen Strand, das Wasser ist allerdings aber auch wirklich toll, richtig türkis und klar!











Tipp 4: Gorg Blau

Diesen Stausee haben wir nur durch Zufall auf unserer Irrfahrt durch Mallorcas Gebirge Serra de Tramuntana gefunden und als Tagesziel würde ich den Gorg Blou auch nicht anstreben, aber dennoch lohnt es sich, wenn man dann vorbeikommt, einmal kurz das Auto abzustellen und die Landschaft zu betrachten, die so gar nicht in das Bild gepasst hat, was ich vorher von Mallorca hatte: Die Berge sind nämlich überraschend hoch ;-).

Tipp 5: Mirador de ses Barques

Dieses Restaurant haben wir ebenfalls durch Zufall entdeckt als wir durch die Berge Mallorcas gekurvt sind ;-). Die Terrasse ist gleichzeitig ein Aussichtspunkt und man kann sehr schön auf die bergige Landschaft und das Meer, sowie ein paar Küstenorte blicken. Schön eingerichtet ist das Restaurant ebenfalls und der Kuchen, den wir dort gegessen haben, kann ich auch nur empfehlen: Sehr lecker!

Tipp 6: Fornalutx

Über Fornalutx habe ich ja bereits schon einen eigenen Blogpost geschrieben, aber trotzdem darf die Stadt in dieser Aufzählung keinesfalls fehlen, den für mich war sie eines der Highlights unseres Urlaubs auf Mallorca und das obwohl sie leider auch schon lange kein Geheimtipp mehr ist.

Tipp 7: Caló des Moro

Diese Bucht hatte ich in einem meiner Geo Saison Hefte gesehen und wollte nach der vielversprechenden Beschreibung unbedingt dort hin. Nur der Weg dort hin gestaltet sich als etwas schwierig, wenn man sich die 20 Euro für das Navi sparen möchte. Da muss schon mal der Tacho als Kilometerzähler umfunktioniert werden und das man durch spanische Wohngebiete, die lediglich aus Villen bestehen, fährt, darf einen auch nicht irritieren. Letztendlich hatten wir aber einen tollen Blick auf die Caló des Moro (wie man jetzt noch von den Felsen herunterkommt? Keine Ahnung!). Nur, dass sie, wie in der Geo Saison mit mindestens zehn Leuten überfüllt ist, konnten wir dann auch bestätigen ;-)...


















Tipp 8: Son Vent  

Und zu guter Letzt nochmal das Son Vent als Tipp, auch wenn ich darüber schon einen einzelnen Beitrag geschrieben habe. Das Restaurant und Fincahotel ist definitiv einen Besuch wert!

Liebe Grüße
Ronja

Sommerliche Crêpetorte

26. Juli 2015

Zur Abwechslung gibt es heute mal ein Rezept, was ich nicht selber gemacht habe, Crêpes kann mein Bruder nämlich deutlich besser als ich, die jedes mal beim Wenden eines Omeletts eine Mischung aus Kaiserschmarren und Rührei fabriziert, da mein ursprüngliches Omelett hoffnungslos kaputt geht.
Und dieses Problem lässt sich selbst mit einem fancy Crêpegerät nicht ändern.
Ganz anders bei meinem Bruder, der wohl samt Crêpegerät ausziehen wird, damit er sich später nicht nur Waffeln, Rührei, Chips und Tiefkühlpizza ernähren muss ;-)...


Zutaten für 12 Crêpes mit einem Crêpegerät (in einer gefetteten Pfanne ein paar mehr :-)): 300g Mehl, 500ml Milch, 5 Eier, Zucker nach Bedarf (bei süßen Crêpes 50-80g), etwas Vanillezucker, Zitronen- und Orangenabrieb, eine Prise Salz
Zubereitung: Zuerst werden Milch und Mehl glatt gerührt, anschließend kommen dann die Eier und der optionale Zucker hinzu, sowie das Salz. Dann fügt ihr den Zitronen- und Orangenabrieb und die Vanille dazu. Und jetzt wird's anspruchsvoll: Jemand muss die Crêpes machen ;-)

























Liebe Grüße
Ronja

Mini Pizzen mit Tomaten und Fetakäse

12. Juli 2015

Besser spät als nie, hier kommt also mein sonntäglicher Foodpost für euch! Heute gibt es simple Mini-Pizzen, die sich wunderbar für einen lauen Sommerabend eignen :-). Beim Belag habe ich mich dieses Mal ziemlich zurückgehalten, aber wer mag kann natürlich auch noch Mais, Thunfisch, Paprika oder andere pizzataugliche Dinge hinzufügen.
Das Rezept stammt von hier, ich habe es allerdings minimal abgeändert:
Pizzateig für 10 Minipizzen: 10g Hefe, 200ml warmes Wasser, etwas Olivenöl, 350-400g Mehl, etwas Salz
Belag: selbstgemachtes Knoblauchöl (gemixter Knoblauch mit Olivenöl und Kräutern, sowie Salz), etwa 10 Cherrytomaten,  200g Fetaköse (oder auch Mozzarella)
Und so geht's: Zuerst bereitet ihr den Pizzateig zu, hierfür löst ihr die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und gebt dieses zu eurem Mehl, zusammen mit einem Schuss Olivenöl und Salz. Ist der Hefeteig gut durchgeknetet, muss er etwa 90 Minuten lang gehen.
Dann teilt ihr ihn in 10 Stücke und formt diese zu Kugeln um sie anschließend platt zu drücken. Die Minipizzen bestreicht ihr nun mit dem Knoblauchöl und belegt sie nach Belieben.
Zu gutere Letzt kommen sie für etwa 10-14 Minuten in den auf 220 Grad vorgewärmten Ofen..
Falls euch diese Version von Pizza übrigens gefällt, könnte es auch gut sein, dass ihr diese beiden Varinaten mögt: Pizza mit Basilikumpesto, Tomaten und Mozzarella und Tortano-italienisches Pizzabrot!
Liebe Grüße
Ronja

Kirsch-Rucola-Salat mit gegrilltem Ziegenkäse

5. Juli 2015

Eine Vorspeise mit Kirschen? Zugegeben, die Aufgabe machte mich etwas ratlos, normalerweise bin ich ja eher für Süßes zuständig oder zwischendurch gibt es auch mal eine Hauptspeise auf meinem Blog, aber eine Vorspeise? Doch plötzlich war es ganz einfach, denn ich erinnerte mich an mein liebstes Gericht im letzten Herbst: Gebratenen Kürbis auf Rucola mit gegrilltem Ziegenkäse. Und das jetzt in sommerlich und mit Kirschen, Mission quasi fast erfüllt, nun stand mir nur noch der Blaustich dank meines neuen Untergrundes bei der Bildbearbeitung im Weg ;-)...





















Doch warum sollte ich überhaupt eine Vorspeise mit Kirschen machen?
Mein Beitrag ist Teil eines kleinen Projektes mit Laura von Himbeermarmelade und Antonia von faible.
Wir drei kochen jeder einen Gang mit Kirschen und brechen dabei zwar die "Regel", dass sich eine Zutat innerhalb eine Menüs möglichst nicht wiederholen soll, aber wen kümmert das schon? ;-)
Deswegen beginne ich also heute mit meinem Kirsch-Rucola-Salat mit gegrilltem Ziegenkäse als Vorspeise, während Antonia dann morgen ihr Hauptgericht postet und Laura am Dienstag ein leckeres Dessert.



















Für zwei Personen benötigt ihr:
Kirschvinaigrette: 100g Kirschen, Kirschsaft, der Saft einer halben Zitrone/ Limone, Pfeffer, Salz, etwas geriebenen Ingwer, etwas Olivenöl
Salat: Rucola nach Lust und Laune
Ziegenkäsemedallions: etwa 6 Ziegenkäsemedallions, Olivenöl, Salz, Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Chili





















Und so geht's: Zuerest gebt ihr den Kirschsaft, den Zitronensaft, Pfeffer, Salz, etwas geriebenen Ingwer, etwas Olivenöl in einen kleinen Topf und schmeckt das ganze ab. Nun werden die Kirschen halbiert und entsteint und zu der Vinaigrette gegeben. Das Ganze kocht ihr dann ein und könnt in der Zwischenzeit schon mal euren Rucolasalat säubern.
Den Ziegenkäse streichen wir immer mit einer selbstgemachten Knoblauchpaste ein, die aus den obenaufgeführten Zutaten besteht (Knoblauch pürrieren, mit Öl vermengen und abschmecken). Ist der Ziegenkäse gut eingestrichen kommt er entweder in Alufolie auf den Grill oder für die Faulen für kurze Zeit (ohne Alufolie!) in die Mikrowelle. Nun muss nur noch angerichtet werden, fertig! :-)
Es tut mir übrigens Leid, dass die Mengenangaben nur so vage sind, aber vor allem bei salzigen Gerichten wird das Rezept bei mir schnell Nebensache ;-)...
Ich hoffe, das Rezept hat euch gefallen und kann euch nur empfehlen, morgen einmal bei Antonia und übermorgen bei Laura vorbeizuschauen! :-)

Liebe Grüße
Ronja

Brombeerporridge

1. Juli 2015

Generell bin ich wirklich kein großer Fan von Lebensmitteln, die plötzlich eine ganz andere Farben haben, als die für die man sie eigentlich kennt: Blaue Buttercreme, grüner Kuchen,... Aber meinen Brombeerporrdige, den muss ich euch dann doch zeigen, denn Dank den Beeren (und etwas Kontrastspielerei bei Lightroom) ist der einfach unglaublich lila ;-).





















Porridge esse ich eigentlich sehr gerne im Winter als Frühstück mit Apfelkompott, aber die sommerliche Variante mag ich auch sehr gerne, weil ich schließlich ein großer Beerenfan bin.





















Für eine Portrion benötigt ihr: 50g Haferflocken, 200-250ml Milch (ihr könnt auch Wasser nehmen, aber ich mags lieber mit Milch), viele, viele Brombeeren, Beeren zur Deko, eine Vanilleschote, ein Süßungsmittel eurer Wahl
Und so geht's': Zuerst gebt ihr die Haferflocken, die Vanilleschote und die Milch in einen Topf und lasst das ganze aufkochen und schaltet den Herd anschließend etwas herunter. In der Zeit, in der euer Porridge köchelt, verstampft ihr eure Brombeeren mit einer Gabel möglichst fein, wer mag kann auch der Pürrierstab nehmen. Befindet sich keine Flüssigkeit mehr in dem Zopf, süßt ihr euren Porridge, entnehmt die Vanilleschote und hebt das Brombeerpüree unter. Nun nur noch mit Beeren dekorieren und fertig! :-)



















Liebe Grüße
Ronja