Verlosung: Frau Herzblut- das Buch

8. April 2015

Als ich im Januar den Blog Frau Herzblut in meinen 5 deutschsprachige Food Blogs, die du kennen solltest  vorstellte, erwähnte ich bereits, dass ich sehr gespannt auf ihr kommendes Buch bin, umso mehr habe mich dann gefreut als Carolin mich fragte, ob ich gerne einen Blick reinwerfen und noch dazu ein Exemplar auf meinem Blog verlosen möchte.
Und das Buch Frau Herzblut* ist tatsächlich genauso stilvoll wie der gleichnamige Blog und was mir besonders beim Durchblättern aufgefallen ist, ist wie perfekt einfach alles zusammen passt, das Farbschema (alle Nuancen von pink, schwarz und weiß) zieht sich ununterbrochen durch das Buch und dies obwohl Frau Herzblut (also das Bucht ;-)) in verschiedene Themenwelten eingeteilt ist, beispielsweise Vintage- Picknick im Grünen oder Petit Paris. Zu jeder Themenwelt gehören nicht nur etwa sieben Rezepte, sondern auch verschiedene Stylingideen, was das Buch nicht zu einem klassischen Backbuch (es gibt im Übrigen auch ein paar salzige Rezepte ;-)) macht.
Nachgebacken habe ich diese tollen Madeleines mit Mandeln und Honig, für 10 Stück benötigt ihr:
2 Eier, 55g Puderzucker, 1 El flüssigen Honig, 75g Dinkelmehl (Typ 630), 25g gemahlene Mandeln, 1 Tl Backpulver, 1 Prise Salz, 100g Butter (geschmolzen), 2-3 Tropfen Bittermandelöl, etwas Butter zum Einfetten der Form
Und so geht's: Zuerst wird der Ofen auf 175 Grad vorgeheizt. Anschließend verquilt man die Eier, den Puderzucker und den Honigsehr gut, nun kommen die zuvor schon miteinander vermischten trockenen Zutaten hinzu. Wenn alles gut vermengt ist, werden nun auch die Butter sowie das Bittermandelöl hinzugegeben und untergerührt. Der Teig wird nun anschließend in die eingefetteten Backformen gegeben und die Madeleines für etwa 10 Minuten gebacken.






















Und nun natürlich noch zum Gewinnspiel des Buches*! Es läuft eine Woche lang, also bis zum 15. 04 um 23:59, dann werde ich den Gewinner per random.org auslosen. Teilnehmen darf jede volljährige Person (oder Minderjährige mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten) aus Deutschland, schreibt mir einfach einen Kommentar samt eurer Emailadresse :-).
Falls ihr gerne ein Extralos haben möchtet, dann dürft ihr das Gewinnspiel auch gerne auf facebook teilen und dies im Kommentar durch ein +fb kennzeichnen.
Rechtsweg ist ausgeschlossen.

ENDE! Ich habe den Gewinn ausgelost und gewonnen hat die liebe Layla! Herzlichen Glückwunsch und an alle anderen: Vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt! :-)

Ich freue mich wenn ihr teilnehmt und wünsche euch viel Glück!
Außerdem vielen Dank an Carolin und den Busseverlag für die zwei wunderbaren Bücher, die ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe!

Liebe Grüße
Ronja

4 DIYs und Rezepte für Ostern

3. April 2015

Ziemlich kurzfristig, Ostersonntag ist schließlich morgen, kommt nun auch endlich ein österlicher Post von mir. Schuld an der kleinen Verspätung war aber ganz alleine die Kresse, die nicht so schnell wachsen wollte, wie ich es gerne gehabt hätte.
Damit wären wir auch gleich beim ersten DIY: Kresse in der Eierschale, hierfür benötigt ihr
 Kressesamen, Watte, Wasser, Eierschalen, einen Eierkarton und etwas Geduld ;-)
Zuerst legt ihr in jede Eierschale etwas Watte und befeuchtet diese, als nächstes streut ihr dann die Kressesamen auf die Watte und befeuchtet das Ganze erneut. Jetzt heißt es nur noch warten, am besten wächstdie Kresse an einem warmen, sonnigen Ort an dem ihr sie regelmäßig wässert.

Was wäre Ostern ohne Eier färben? Ich habe mich gleich an zwei Varianten probiert, und zwar zum einen an der Ombre-Methode für die ihr Wasser in eine Tasse füllt, sowie einen Schuss Essig und etwas Lebensmittelfarben hinzugebt. Alles gut verrühren und dann geht's los! Zuerst taucht ihr nur etwa ein Drittel des Eies unter Wasser(30 Sek), dann lasst ihr das Ganz trocknen und taucht das Ei wieder, diesmal für 20 Sekunden unter Wasser. Nun heißt es wieder warten bis ihr das Ei schlussendlich ganz für 10 Sekunden unter Wasser taucht.
Die zweite Methode könnt ihr besonders gut mit schmutzigen Händen von der Lebensmittelfarbe machen, hier für dreht und wendet ihr das Ei einfach zwischen euren Finger und es bekommt einen gesprenkelten Look.

Nun zu den Rezepten, hierfür habe ich zum einen anstatt des klassischen Hefezopfes einen Zopf mit Quark-Öl-Teig gebacken, in den ich zusätzlich die vorher hartgekochten und gefärbten Eier eingeflochten habe, das Rezept für den Zopf findet ihr bei Laura.
Und zu guter Letzt etwas für alle Schokoliebhaber unter euch: Das gefüllte Schokoei! Hierfür benötigt ihr geköpfte Überrasschungseier (das Köpfen erfordert etwas Fingerspitzengefühl...) die ihr dann mit Frischkäse (ich habe vorher noch etwas Zucker und Vanille hinzugegeben) füllt und anschließend einen Klecks Aprikosenmarmelade oben drauf gebt.

Alle Videoliebhaber können sich das Ganze hier gerne nochmal als bewegtes Bild anschauen :-)
Jetzt interessiert mich aber, welches DIY beziehungsweise Rezept hat euch am besten gefallen? :-)

Liebe Grüße
Ronja

Bauernmarkt Leutenecker

1. April 2015

Wie war das noch mal: Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen? And here we are: Im April mit einem herbstlichen Beitrag. Wobei eigentlich sind ja nur die bunten auf dem Boden liegenden Blätter herbstlich den Rest kann man gut mit einem zugekniffenen Auge als saisonalunabhängig beschreiben.
Worum es eigentlich geht? Im Herbst habe wir einen kleinen Familienausflug zum Bauernmarkt Leutenecker gemacht, denn dort kann man wunderbar sehr leckeren Kuchen essen.
Wie ihr sehen könnt, haben wir auch ordentlich zugeschlagen, die Stücke waren wirklich riesig!
Wir haben direkt neben dem Eingang zum Hofladen gegessen, ihr werden (hoffentlich habe ich das richtig verstanden) Produkte verkauft, die in Baden Württemberg produziert wurden und selbstverständlich auch speziell vom Bauernmarkt Leutenecker selbst. 
Um uns herum standen noch ein paar vereinzelte Stühle, denn im Oktober ist die Zeit um draußen zu sitzen schließlich bald vorbei, besonders angetan, hat es mir allerdings die Ecke, die ihr oben auf dem Bild seht. Ist der Ofen nicht schön? Ich würde ihn direkt übernehmen ;-).

Wenn ihr also in der Nähe von Stuttgart wohnt, kann ich euch wirklich empfehlen den Bauernmarkt Leutenecker mal einen Besuch abzustatten, entweder um etwas in dem Hofladen zu kaufen. Die Wurst zum Beispiel, die war nämlich bei uns schon aufgegessen bevor wir überhaupt wieder zu Hause waren (ja, trotz der monströsen Kuchenstücke).Oder aber um etwas in dem Café zu ordern.
Liebe Grüße
Ronja

5 englischsprachige Foodblogs, die du kennen solltest

25. März 2015

Als ich im Januar meinen Post 5 deutschsprachige Foodblogs, die du kennen solltest veröffentlichte, war ich völlig überrascht, als er so gut ankam, denn normalerweise werden Blogvorstellungen ja recht gerne überlesen. Deswegen war ich auch gleich entschlossen, euch einen weiteren Einblick in meine Lieblingsblogs zu geben, dieses Mal allerdings die englischsprachigen.
























Ich starte allerdings mit einem Blog, der auch diejenigen, die lieber deutschsprachige Blogs lesen, interessieren könnte, nämlich Himbeerrot, Annamaria führt ihn nämlich zweisprachig. Und was soll ich sagen?- Ihre Bilder sind einfach ganz große Klasse, sie sind meist recht bunt, aber nicht zusammengewürfelt-bunt, sondern stimmig-bunt ;-). Lecker sind ihre Kreationen noch dazu, ihr gefüllte Zucchini mit Tomaten Mozzarella zum Beispiel.





















Jetzt wird es dunkler ;-) From the Kitchen dürfte beinah jedem gefallen, dem auch Dark Photography zusagt. Auch hier kann ich sagen, dass die Gerichte nicht nur  sehr schön aussehen, sondern auch gut schmecken, zumindest das Karamell Mousse und das Walnussshortbread. Auf From the Kitchen gibt es neben süßen Rezepten übrigens auch zahlreiche salzige, die Mexican Meatballs Wraps stehen auch ganz oben auf meiner To-Do-Liste.






















Jemanden, der in Zukunft plant nach Berlin zu reisen, dem würde ich dringendsten empfehlen What should I eat for breakfast today einen Besuch abzustatten, vor meiner Reise im Sommer hatte ich mir einige Cafétipps herausgesucht und alle samt waren echt toll, Louise Chérie und Aunt Benny waren beides Tipps von dem Blog. Wenn Martha aber nicht gerade über Berlins Café schreibt dann postet sie leckere Frühstücksrezepte, die sie noch dazu sehr schön fotografiert.
























Den Blog twolovesstudio kenne ich noch gar nicht so lange, Rachel habe ich nämlich über ihren schönen Instagramaccount entdeckt. Ihre Bilder sind wunderbar hell und oft recht simpel gestaltet. Wer sich über beerige Rezeptideen im Dezember wundert: Rachel kommt aus Australien ;-), aber im Sommer mache ich ihre Tartelettes sicherlich mal nach. Gerade habe ich beim Durchstöbern ihres Blogs auch ein Osterrezept gefunden, wer also noch nach etwas in der Richtung sucht: hier!























Und last but not least: Two red bowls, dieser Blog dient mir eher als Inspirationsquelle für Bilder, als für die Suche nach Rezepten, demnach kann ich über den Geschmack der Dinge nicht viel sagen, aber alleine die Bilder gefallen mir wirklich gut! Ganz besonders die von den Chocolate whiskey meringue tarts, die ihr links in der Collage seht. Vielleicht sollte ich sie mal nachbacken, dann kann ich auch über die Rezepte urteilen ;-)

Ich hoffe, es war etwas für euch dabei!

Liebe Grüße
Ronja

Walzpilz Bärlauch Ravioli

22. März 2015

Den Anfang dieses Post habe ich jetzt bereits fünf Mal geschrieben -und fünfmal wieder gelöscht. Ich weiß einfach nicht, wie ich anfangen soll. Was möchtet ihr hören?
Variante 1: Ja, sie sehen besser aus, wenn sie roh sind, ich weiß, aber der Geschmack meiner Walzpilz Bärlauch Ravioli ist im gekochtem Zustand dann doch um einiges besser, das kann ich versprechen.
Variante 2: Drei Wochen lang habe ich mich jetzt nicht gemeldet und habe nicht mal eine besonders gute Ausrede, warum so lang nichts Neues von mir kam.
Variante 3: Mit einer frischen Scheibe Brot mit gesalzener Butter kann nur eines mithalten: Eine frische Scheibe Brot mit Bärlauchpesto.
Variante 4: jnoebow. Ach, ich habe keine Ahnung, was ich schreiben soll ewwwcrzxdwc
Variante 5: Das tolle am Frühling ist ja, dass es endlich wieder mehr Auswahl in der Gemüse-, Gewürz- und Obstabteilung gibt: Spargel, Spinat, Erdbeeren und natürlich Bärlauch.
Das Ding ist, je länger ich blogge, desto anspruchsvoller werde ich. Und zwar in allen Bereichen: Food Styling, Rezept und Ergebnis, Bilder, Bearbeitung und natürlich auch Inhalt. Was ihr hier ihr zu sehen beziehungsweise zu lesen bekommt, ist nur ein winzig kleiner Teil unzähliger Gedanken, Planungen und Ideen. Je länger, ich blogge, desto mehr selektiere ich, wie oft schieße ich Bilder von Gerichten, die es letztendlich nur in meinen Bauch und nicht auf den Blog schaffen, da hilft selbst der ausgeklügelste Postplan nichts.
Genau das ist auch der Grund, weshalb in den letzten Wochen nichts auf meinem Blog online kam, ich habe zwar etwas gemacht, aber es hat mir einfach nicht gefallen, die Ravioli würde ich am Liebsten schon wieder nicht zeigen, weil das Endergebnis einfach nicht so lecker aussieht, wie es war. Aber weil es eben lecker war, zeige ich es jetzt trotzdem.

Rezept für 2 Portionen Walzpilz Bärlauch Ravioli (keine Angst, die sechs Ravioli, die ihr oben auf dem Teller sehen könnt, ergeben bei mir noch keine Portion ;-))
Für den Nudelteig: 100g Mehl, 25g Gries, Salz, 1El Öl, etwas Wasser und 1 Eier (Ein extra Ei)
Für die Füllung: 1 Packung Frischkäse (ich habe Philadelphia genommen), ein Bündel Bärlauch, 80g Pilze, Öl, eine Schalotte, Gewürze nach Wahl
Und so geht's: Die Schritte für den Nudelteig spare ich mir jetzt mal und verweise ganz faul auf mein Rezept vom letzten Jahr, wo ich die Herstellung der Ravioli sogar bildhaft festgehalten habe ;-)
Dir Füllung geht aber wie folgt: Zuerst erhitzt ihr etwas Öl in der Pfanne und schwitzt die zuvor gewaschenen und sehr feingeschnittenen Pilze zusammen mit der ebenfalls gewaschenen und in feine Stücke geschnittene Schalotte an. Das Ganze vermengt ihr nun vorsichtig mit dem Frischkäse und schmeckt die Füllung ab. Außerdem den Bärlauch nicht vergessen, der sollte allerdings vorher gewaschen und weder Stiel noch Blüten besitzten, außerdem sollte er natürlich ebenfalls ganz feingeschnitten worden sein.
Jetzt füllt ihr die Ravioli, wie gewohnt oder wie ich es hier bereits erklärt habe und lasst sie im gesalzenem und kochendem Wasser so lange kochen bis der Rand eine ravioliartige Konsistenz besitzt :-).

Liebe Grüße
Ronja